Ein neuer Hund kommt ins Haus.... dies ist immer mit vielen Ueberlegungen , Gedanken ,  (Vor) Freude und auch Sorgen verbunden.


So wie ich finde sollte es immer gut überlegt sein auch wenn so mancher Vierbeinige Freund einfach mal so in die Familie wollte und auch dort glücklich wurde.

 

Es gibt Lebenssituationen wo ein Hund eher eine Belastung wird als eine Freude ( Siehe nur all die Hilfeschreie in Foren oder Fernseher ( siehe Hundeprofi usw ) .

 

Es gibt nunmal nicht nur die Farben Schwarz und Weiss und so auch nicht bei der Frage " Kann ich einen Hund halten? "

 

Die Voraussetzungen sollten sein sich um den Hund kümmern zu können, ihn zu beschäftigen geistlich sowie körperlich,  ihn am Alltag und am Leben  teilnehmen zu lassen,  fähig sein dem Hund auch Grenzen zu zeigen und ihn zu lehren dass es im Familienrudel auch Regeln gibt.

Vor Allem auch den Hund wie einen Hund behandeln.

Ihn zu erziehen auf eine konsekuente Art und Weise.

Einem Hund selbst die Führung zu überlassen ist nicht der richtige Weg.

Ihm ein gutes und faires Herrchen oder Frauchen zu sein und natürlich ihm auch viel Liebe entgegen zu bringen.

 

Es gibt ein Sprichwort das sagt " Wenn man " Etwas " liebt sollte man es frei lassen, kommt es zu einem zurück bleibt die Liebe und ES ein leben lang!

 

Zwischen dem Hund und Herrn sollte so ein Band bestehen, das Band was den Hund dazu bewegt sein Herrchen /Frauchen überall hin folgen zu wollen ohne Leine oder Zwang!

 

Es sollte im Vorfeld ein gutes Gefühl da sein , wissen das es klappt und dass man genug Zeit und auch Arbeit ( denn das ist es ) darin investieren kann und möchte.

Auch die Wahl des Hundes spielt eine Rolle.

 

Es ist nunmal ein Unterschied ob man mit 2 Dackeln auf einer Terrasse in den Ferien sitzt oder mit 2 Bernadiner. Nimmt man seine Hunde überall mit so ist zu bedenken dass grosse Hunde einfach mehr Platz brauchen . Da wo man mit dem einen Hund noch überall hin konnte ist es mit 2 schon enger und mit 3 kann man vielleicht nicht mehr und muss die Hunde zb im Auto lassen wenn man essen gehen mag.

 

Ich schreibe dies da es mir selbst viel Kopfzerbrechen gemacht hat die Entscheidung zu unserem zweiten Hund dem Eyco und zu einem dritten Hund.

Ich habe hierbei nicht nur an mich gedacht und meine Vorlieben sondern an den Hund selbst und meine Beiden zuhause.

Hat man schon Hunde; so finde ich sollte man auch bedenken was passt zu den Lieblingen zuhause? Habe ich dominante Hunde oder total verrückt verspielte, sind sie eher unfreundlich zu anderen Hunden oder mögen Sie alle Hunde ?

Vor Allem aber wieviel " Action " und " Mensch " brauchen die Hunde die schon zur Familie gehören ?

Hat man schon 2,3 oder 4 Hunde die noch jung sind und Einen jeden Tag Stundenlang fordern...wo bleibt dann die Zeit für den " Neuen " ?

Oder hat man ältere oder kränkelnde Hunde die nicht mehr so viel Training,Spaziergänge,Tricks und Spiele brauchen ?

Trotzdem sollte man für Jeden Hund Zeit haben auch den alten Pensionär :-)

 

 

Es sollte einfach gut überlegt sein und mit viel Motivation und dem Grundwissen sowie auch mal Hilfe annehmen und suchen.

Wenn man zu Zweit ist und Jeder trägt seinen Part mit ist es einfacher aber auch solch eine Situation kann sich ändern. Für den Fall muss auch eine Lösung bereit sein.

 

Es kann wunderbar sein.... ein Hund kommt ins Haus.

Aber ;-))) es werden auch harte Tage, Wochen und Momente geben ......immer..die man später wieder vergessen hat :-)

Manon