Dezember 2011

 

Der untenstehende Text ist noch immer " meine Meinung " ich möchte aber trotzdem hier noch was dazu beitragen.

 

Ich habe die Erfahrung machen dürfen auch mit kleineren Hunden zu leben...sie kennen zu lernen ...und auch sportlich tätig zu sein.

 

Ich möchte ja vielleicht " Jemandem " helfen ....daher ist mir wichtig dies noch zu schreiben.

 

Wenn man gerne Sport treibt mit seinem Hund ; Hauptsächlich Agility ; dann hat man mehr und vor allem " Länger " Freude an einem kleinen leichteren Hund.

Ich gehe sogar soweit dass; wenn keine Krankheiten auftreten; man weniger Sorgen hat.

 

Wir haben sehr langsam und vorsichtig mit unseren Grossen angefangen . Vor Allem aber auch viel später als viele Agilityhunde.

Trotzdem ist zu merken dass Eyco mit 6 Jahren ( was für einen Berger oder Border noch jung ist ) träger wird und ihm " Dies und Das " beim Agi nicht mehr so leicht fällt.

 

Kleine Wehwehchen tauchen auf.

Natürlich nicht nur durch " Agility " .Leeloo hat ein Sehnenentzündungsproblem teils durch Agi aber aufgetreten ist es weil Sie auf den Feldern rumrennt und Büchungen runter springt usw.....Gesprungen ist denn jetzt darf Sie nicht mehr.

 

Wir haben unsere Hunde immer geschonnt und sind auch froh darüber.

Denn Sie sind noch gut in Form und können noch immer lustig mit uns rumlaufen und spazieren .

So soll es auch bleiben daher gehen unsere Grossen früher in Agility Rente.

Es dreht sich ja nicht Alles um Agility und ich weis ganz genau dass man sich den Hund nimmt den man eben haben möchte.

Wir lieben unsere Grossen und ich bin mir auch fast sicher dass wir immer einen grossen Schäferhund haben werden.

 

Ich wollte aber hinzufügen dass die " Kleinen " ( und da gehört für mich Alles zu was unter 60 cm ist ) eine höhere Lebenserwartung haben und länger sportlich in Form sind.

Ich freue mich jedesmal wenn ich sehe wie verschiedene Menschen mit ihren Hunden noch mit 10 Jahren gesund und munter rumspringen und sogar noch aktiv im Sport sind.

 

Mit einem Beauceron ist das fast unmöglich...leider und schade.

Daher sollte man sich genau überlegen was man möchte.

 

Manon

 

...Es geht weiter.

 

Ich möchte mich hier zum Thema Agility und "Grössere Schwere Hunde" äussern.


Vielleicht bis DU Jemand der sich hier zufällig wieder gefunden hat und sich fragt " Wie ist das so mit einem grossen Hund und dem Sport ? " " Finde ich hier Tips und Erfahrungen von Jemandem der selbst mit grösseren Hunden im Agility aktiv ist ? "

JA

Alles was Du wissen musst über Agility  findest du unter " Agility ".

Hast du sich schon etwas informiert dann weist du auch dass es nicht so " Ohne " ist für den Hund und auch für so manchen Menschen nicht;-).

Du hast dich vielleicht schon mal gefragt warum beim Agility ( ob im Fernseher oder Hundevereine, Turniere usw )  eher kleinere Hunde oder mittelgrosse Hunde anzutreffen sind? Warum verschiedene Hunderassen eher anzutreffen sind als Andere?

Wenn du schon mal ein Agility Turnier oder Training miterlebt hast kanns du dir sicher vorstellen warum? Es ist nunmal ein Sport wo es um die Wendigkeit , Schnelligkeit und Gelenkigkeit des Hundes geht ( Des Menschen auch, doch das Thema möchte ICH nicht hier weiter erläutern ;.) )

So sieht man sofort dass ein leichter kleinerer Hund einfach mit mehr Speed und Leichtigkeit durch den Parcour flitzt.

 

Doch auch grosse Hunde können schnell und wendig sein vor Allem aber auch Spass dabei haben.

Allerdings bin ich auch der Meinung das es Grenzen gibt. Hunderassen die eigentlich " Arbeitsrassen" sind wie zb. Schäferhunde und Hütehunde sind ja eh  viel auf Agility Turnieren zu sehen doch  alle schwereren Rassen wie zb. Deutsche Doggen, Berner Sennenhund oder Bullmastif sowie Hunde über 50 und 60 Kg da würde ich auch sagen " Muss nicht sein ". Vielleicht so zum Spass ein wenig hier und da doch mehr nicht.

( Es gibt auch eine Alters und Mollossen Klasse auf Agility Turnieren )

Es ist ja nicht anders bei uns Menschen wir sind auch durch unseren Körper mehr oder weniger für verschiedene Sportarten predesteniert oder eher nicht. Mit jedem Hund kann man was Sinnvolles unternehmen je nach Begabung des Hundes es muss nicht immer Agility sein.

 

Wenn du rumgestöbert hast konntest du auch Eyco sehen auf den Photos. Eyco ist ein schwerer Rüde und ein Grosser dazu. Trotzdem ist er schnell und wendig.

Eyco ist ein französischer Schäferhund und für seine Ausdauer und Arbeit mit den Schafen predesteniert.

Für ihn ist es allerdings etwas anstrengender und auch ungesunder da er sich zb beim Tunnel bücken muss , beim Slalom seine Wirbelsäule sehr belastet wird und auch beim Sprung drücken seine Kilos auf seine Gelenke.

Darum sollte man auch das Gewicht eines solchen Hundes immer unter Kontrolle haben.

Dies darf und soll man nicht vergessen und sollte man unbedingt berücksichtigen.

Das heist aber nicht dass man mit solch einem Hund kein Agility tun darf ? 

JA man darf und kann auch erfolgreich auf Turnieren sein hält man sich an einige Regeln:

1. Dem Hund genügend Zeit zum " Gros werden " geben . Nicht zu früh mit den Sprüngen und Slalom anfangen.

2. Wenn der Hund erwachsen ist die Gelenke roentgen lassen um zu sehen ob keine HD oder ED Werte schon im Vorfeld schlecht sind?

3. Sich Zeit lassen nicht unbedingt  und ohne Rücksicht auf Verluste mit 18 Monaten anfangen ( Mindestalter für den Start auf Agility Turnieren ).

4. Dran denken dass grosse Hunderassen oft Spätzünder sind. Es dauert nun mal oft länger ehe alles so klappt wie gewollt.

5. Es soll dem Hund Spass machen und Freude bringen . DAS soll immer im Vordergrund stehen. Fängt der Hund an die Sprünge nicht mehr zu nehmen oder schwerfällig und langsam zu werden dann unbedingt Gesundheit kontrollieren und sich Gedanken machen ob der Hund oder der Mensch noch Lust dazu hat?

6. Dann "meiner Meinung nach sehr wichtig": Nicht zu viel Training!! Ruhig Pausen einlegen und wenn der Hund mal die Basis gelernt hat und auf mehreren Turnieren mit läuft muss er nicht noch paar mal die Woche trainieren. Pausen ganz wichtig.

7. Den Hund immer im Auge behalten, seine Bewegungen auch draussen bei den Spaziergängen . Damit man sofort merkt wenn etwas mit dem Bewegungsapparat nicht stimmt.

 

Ich denke das wäre das Wichtigste.

Wie schon geschrieben ;es ist meine Meinung .

Wir haben bei Eyco ganz langsam angefangen und machen auch heute nicht zu viel damit er lange gesund bleibt und Spass dran hat.

Für uns gibt es kein Grund nicht noch  so ein "Riesenbaby "zu bekommen um Agility zu machen.

Im Gegenteil wir lieben grosse Hunde und es werden nicht unsere Letzten sein. Wir passen eben auf und gehen alles etwas langsamer an.

Hunde wie unsere Leeloo haben es schon etwas einfacher obschon sie auch zur Kategorie ( grosse Hunde " gehört. Doch Sie wiegt fast 15 kg weniger als Eyco.

Trotzdem ist Eyco der Leeloo überlegen in Schnelligkeit und Resultaten.

Es sollte eben keine Vorurteile geben .

Die Gesundheit sollte allerdings immer im Vordergrund stehen; bei allen Tieren ob klein oder gross ob Hund, Katz oder Pferd.

 

     Man sollte immer bedenken ob bei kleinem oder grossem Hund dass man den Hund liebt und daher  auch zusehen soll dass er lange gesund bleibt und in Würde sowie Gesundheit altert!!!!!! Sport ( und für den Hund kann bei vielem Training und Turnieren es schon eine enorme Leistung sein ) kann auch Mord sein.  Einen Hund mit zb 7 Jahren  nur noch mit Schmerzen rumlaufen zu sehen nur weil man vom Ergeiz zerfressen wurde sollte eine  Schande sein.

 

 

Denke immer daran du hast mit einem Lebewesen zu tun nicht mit einem Fahrad. Behandle deinen Hund als wäre er ein Teil von dir ein Teil deiner Kraft , ein Teil deiner Muskeln , ein Teil deiner Lunge, deiner Kondition die Du ja auch nicht überbelasten solltest.

 

Viel Spass

Manon