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Wenn du Alles gelesen hast und dich ärgerst dann bist du selber Schuld!

Ich bin weder Allwissend noch möchte ich Neunmalklug hier rüber kommen.

Ich finde es nur eine tolle Idee hier meine Ideen, Gedanken und Meinungen zu äussern.

Man muss dies nicht lesen und somit tue ich keiner Menschenseele weh.

Manon

Die Meinung ist die Königin der Welt, Weil die Dummheit die Königin der Schwachköpfe ist!

Ich  mag verdammen was du sagst, aber ich werde mein Leben dafür einsetzen dass du es sagen darfst! ( Voltaire 1694-1778 )

 

Grosse und schwere Hunde im Agility

 Ich möchte mich hier zum Thema Agility und "Grössere Schwere Hunde" äussern.

Vielleicht bis DU Jemand der sich hier zufällig wieder gefunden hat und sich fragt " Wie ist das so mit einem grossen Hund und dem Sport ? " " Finde ich hier Tips und Erfahrungen von Jemandem der selbst mit grösseren Hunden im Agility aktiv ist ? "

JA

Alles was Du wissen musst über Agility  findest du unter " Agility ".

Hast du sich schon etwas informiert dann weist du auch dass es nicht so " Ohne " ist für den Hund und auch für so manchen Menschen nicht;-).

Du hast dich vielleicht schon mal gefragt warum beim Agility ( ob im Fernseher oder Hundevereine, Turniere usw )  eher kleinere Hunde oder mittelgrosse Hunde anzutreffen sind? Warum verschiedene Hunderassen eher anzutreffen sind als Andere?

Wenn du schon mal ein Agility Turnier oder Training miterlebt hast kanns du dir sicher vorstellen warum? Es ist nunmal ein Sport wo es um die Wendigkeit , Schnelligkeit und Gelenkigkeit des Hundes geht ( Des Menschen auch, doch das Thema möchte ICH nicht hier weiter erläutern ;.) )

So sieht man sofort dass ein leichter kleinerer Hund einfach mit mehr Speed und Leichtigkeit durch den Parcour flitzt.

 

Doch auch grosse Hunde können schnell und wendig sein vor Allem aber auch Spass dabei haben.

Allerdings bin ich auch der Meinung das es Grenzen gibt. Hunderassen die eigentlich " Arbeitsrassen" sind wie zb. Schäferhunde und Hütehunde sind ja eh  viel auf Agility Turnieren zu sehen doch  alle schwereren Rassen wie zb. Deutsche Doggen, Berner Sennenhund oder Bullmastif sowie Hunde über 50 und 60 Kg da würde ich auch sagen " Muss nicht sein ". Vielleicht so zum Spass ein wenig hier und da doch mehr nicht.

( Es gibt auch eine Alters und Mollossen Klasse auf Agility Turnieren )

Es ist ja nicht anders bei uns Menschen wir sind auch durch unseren Körper mehr oder weniger für verschiedene Sportarten predesteniert oder eher nicht. Mit jedem Hund kann man was Sinnvolles unternehmen je nach Begabung des Hundes es muss nicht immer Agility sein.

 

Wenn du rumgestöbert hast konntest du auch Eyco sehen auf den Photos. Eyco ist ein schwerer Rüde und ein Grosser dazu. Trotzdem ist er schnell und wendig.

Eyco ist ein französischer Schäferhund und für seine Ausdauer und Arbeit mit den Schafen predesteniert.

Für ihn ist es allerdings etwas anstrengender und auch ungesunder da er sich zb beim Tunnel bücken muss , beim Slalom seine Wirbelsäule sehr belastet wird und auch beim Sprung drücken seine Kilos auf seine Gelenke.

Darum sollte man auch das Gewicht eines solchen Hundes immer unter Kontrolle haben.

Dies darf und soll man nicht vergessen und sollte man unbedingt berücksichtigen.

Das heist aber nicht dass man mit solch einem Hund kein Agility tun darf ? 

JA man darf und kann auch erfolgreich auf Turnieren sein hält man sich an einige Regeln:

1. Dem Hund genügend Zeit zum " Gros werden " geben . Nicht zu früh mit den Sprüngen und Slalom anfangen.

2. Wenn der Hund erwachsen ist die Gelenke roentgen lassen um zu sehen ob keine HD oder ED Werte schon im Vorfeld schlecht sind?

3. Sich Zeit lassen nicht unbedingt  und ohne Rücksicht auf Verluste mit 18 Monaten anfangen ( Mindestalter für den Start auf Agility Turnieren ).

4. Dran denken dass grosse Hunderassen oft Spätzünder sind. Es dauert nun mal oft länger ehe alles so klappt wie gewollt.

5. Es soll dem Hund Spass machen und Freude bringen . DAS soll immer im Vordergrund stehen. Fängt der Hund an die Sprünge nicht mehr zu nehmen oder schwerfällig und langsam zu werden dann unbedingt Gesundheit kontrollieren und sich Gedanken machen ob der Hund oder der Mensch noch Lust dazu hat?

6. Dann "meiner Meinung nach sehr wichtig": Nicht zu viel Training!! Ruhig Pausen einlegen und wenn der Hund mal die Basis gelernt hat und auf mehreren Turnieren mit läuft muss er nicht noch paar mal die Woche trainieren. Pausen ganz wichtig.

7. Den Hund immer im Auge behalten, seine Bewegungen auch draussen bei den Spaziergängen . Damit man sofort merkt wenn etwas mit dem Bewegungsapparat nicht stimmt.

 

Ich denke das wäre das Wichtigste.

Wie schon geschrieben ;es ist meine Meinung und es gibt sicher Menschen die DIE nicht teilen.

Wir haben bei Eyco ganz langsam angefangen und machen auch heute nicht zu viel damit er lange gesund bleibt und Spass dran hat.

Für uns gibt es kein Grund nicht noch  so ein "Riesenbaby "zu bekommen um Agility zu machen.

Im Gegenteil wir lieben grosse Hunde und es werden nicht unsere Letzten sein. Wir passen eben auf und gehen alles etwas langsamer an.

Hunde wie unsere Leeloo haben es schon etwas einfacher obschon sie auch zur Kategorie ( grosse Hunde " gehört. Doch Sie wiegt fast 15 kg weniger als Eyco.

Trotzdem ist Eyco der Leeloo überlegen in Schnelligkeit und Resultaten.

Es sollte eben keine Vorurteile geben .

Die Gesundheit sollte allerdings immer im Vordergrund stehen; bei allen Tieren ob klein oder gross ob Hund, Katz oder Pferd.

 

     Man sollte immer bedenken ob bei kleinem oder grossem Hund dass man den Hund liebt und daher  auch zusehen soll dass er lange gesund bleibt und in Würde sowie Gesundheit altert!!!!!! Sport ( und für den Hund kann bei vielem Training und Turnieren es schon eine enorme Leistung sein ) kann auch Mord sein.  Einen Hund mit zb 7 Jahren  nur noch mit Schmerzen rumlaufen zu sehen nur weil man vom Ergeiz zerfressen wurde sollte eine  Schande sein.

 

 

Denke immer daran du hast mit einem Lebewesen zu tun nicht mit einem Fahrad. Behandle deinen Hund als wäre er ein Teil von dir ein Teil deiner Kraft , ein Teil deiner Muskeln , ein Teil deiner Lunge, deiner Kondition die Du ja auch nicht überbelasten solltest.

 

Viel Spass

Manon

 

 

 

Viele Hunde oder grosse Hunde brauchen grosses Haus und Garten

Eines meiner Lieblingsthemen.....

 

Nach langem Ueberlegen wie ich mich hier äussern soll..... und nach Texten die hier schon mal standen...... bin ich zu dem Entschluss gekommen dass es nicht so viele Worte  braucht.

 

Ein Hund braucht den Kontakt zu seinem Menschen, Spaziergänge, Bewegung, Futter und Wasser, sein Rudel auch noch.

Ein Hund denkt nich in Quadrat Metern oder drückt seine Stoppuhr wenn wir weg sind.

Er sollte sich bewegen können nicht dauernd eingesperrt sein oder an Ketten liegen müssen.

 

Er redet nicht über das super grosse Haus mit dem super grossen Garten und die super tollen Menschen die Er hat.

 

Ich bin der Meinung dass ein Hund ;dessen Mensch in einer Wohnung wohnt ohne Garten und ohne 200 Quadratmeter Wohnfläche der sich mit ihm beschäftigt und jeden Tag Spaziergänge unternimmt sowie den Hund seiner Natur entsprechend fordert ; glücklich ist.

Glücklicher als der einsame Hund draussen in einem grossen Garten wo er jeden Tag aufs neue sein " Geschäftchen " in die Wiese drückt und keiner mit dem armen Kerl spazieren geht. Wenn überhaupt dann nur am Wochenende.

 

Der grösste Garten und das grösste Haus ersetzt nicht die Beschäftigung mit dem Hund , das Spiel, der Spass, das Spazieren gehen, rumschnuppern, laufen , mit Herrchen was erleben usw.

 

Ich denke sogar dass ein Mensch der den entsprechenden Garten hat eher dazu neigt etwas " fauler " zu werden und nicht so oft mit dem Hund raus geht? Die ist nur so ein Gedanken da man ja dazu neigt sich zu sagen " Hund hat doch super viel Platz und kann laufen  ".

 

Hat man den Platz nicht kommt doch das schlechte Gewissen was einem sagt " Geh doch mit deinem Hund der Arme liegt hier drinnen und wartet damit du mit ihm raus gehst ".

 

Natürlich gibt es eben von jeder Sorte Mensch und Hund.

Manchmal passt es eben und manchmal nicht , ob Grosses Haus oder nicht.

 

Einen Hund zu haben macht Freude und das "zusammen was unternehmen "noch mehr.

In Ruhe auch mal abends rumzuliegen faul auf dem Sofa mit dem Hund macht Spass und ist was mich und meine Hunde betrifft auch ein " MUSS "

Doch ohne die nötigen Spaziergänge und Spiele hätte ich abends keine so " relaxen " Hunde zuhause.

 

Natürlich wäre es für jeden Hundehalter super einen riesen Garten mit Teich und Allem was einem Hund so Spass machen könnte zu haben. Mir auch!

Keine Frage, auch ich hätte lieber einen riesigen Bauernhof usw.

 

Trotzdem muss es nicht sein und es macht doch auch Spass immer wieder " Neuland " zu entdecken wenn man unterwegs ist.

Manon

 

 

 

 

Ein neuer Hund kommt ins Haus

Ein neuer Hund kommt ins Haus.... dies ist immer mit vielen Ueberlegungen , Gedanken ,  (Vor) Freude und auch Sorgen verbunden.

So wie ich finde sollte es immer gut überlegt sein auch wenn so mancher Vierbeinige Freund einfach mal so in die Familie wollte und auch dort glücklich wurde.

 

Es gibt Lebenssituationen wo ein Hund eher eine Belastung wird als eine Freude ( Siehe nur all die Hilfeschreie in Foren oder Fernseher ( siehe Hundeprofi usw ) .

 

Es gibt nunmal nicht nur die Farben Schwarz und Weiss und so auch nicht bei der Frage " Kann ich einen Hund halten? "

 

Die Voraussetzungen sollten sein sich um den Hund kümmern zu können, ihn zu beschäftigen geistlich sowie körperlich,  ihn am Alltag und am Leben  teilnehmen zu lassen,  fähig sein dem Hund auch Grenzen zu zeigen und ihn zu lehren dass es im Familienrudel auch Regeln gibt.

Vor Allem auch den Hund wie einen Hund behandeln.

Ihn zu erziehen auf eine konsekuente Art und Weise.

Einem Hund selbst die Führung zu überlassen ist nicht der richtige Weg.

Ihm ein gutes und faires Herrchen oder Frauchen zu sein und natürlich ihm auch viel Liebe entgegen zu bringen.

 

Es gibt ein Sprichwort das sagt " Wenn man " Etwas " liebt sollte man es frei lassen, kommt es zu einem zurück bleibt die Liebe und ES ein leben lang!

 

Zwischen dem Hund und Herrn sollte so ein Band bestehen, das Band was den Hund dazu bewegt sein Herrchen /Frauchen überall hin folgen zu wollen ohne Leine oder Zwang!

 

Es sollte im Vorfeld ein gutes Gefühl da sein , wissen das es klappt und dass man genug Zeit und auch Arbeit ( denn das ist es ) darin investieren kann und möchte.

Auch die Wahl des Hundes spielt eine Rolle.

 

Es ist nunmal ein Unterschied ob man mit 2 Dackeln auf einer Terrasse in den Ferien sitzt oder mit 2 Bernadiner. Nimmt man seine Hunde überall mit so ist zu bedenken dass grosse Hunde einfach mehr Platz brauchen . Da wo man mit dem einen Hund noch überall hin konnte ist es mit 2 schon enger und mit 3 kann man vielleicht nicht mehr und muss die Hunde zb im Auto lassen wenn man essen gehen mag.

 

Ich schreibe dies da es mir selbst viel Kopfzerbrechen gemacht hat die Entscheidung zu unserem zweiten Hund dem Eyco und zu einem dritten Hund.

Ich habe hierbei nicht nur an mich gedacht und meine Vorlieben sondern an den Hund selbst und meine Beiden zuhause.

Hat man schon Hunde; so finde ich sollte man auch bedenken was passt zu den Lieblingen zuhause? Habe ich dominante Hunde oder total verrückt verspielte, sind sie eher unfreundlich zu anderen Hunden oder mögen Sie alle Hunde ? usw.

 

 

Es sollte einfach gut überlegt sein und mit viel Motivation und dem Grundwissen sowie auch mal Hilfe annehmen und suchen kann es wunderbar sein.... ein Hund kommt ins Haus.

Manon